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Schmieden als Erlebnispädagogik

Ein Lern- Erlebnis- und Erfahrungsfeld

http://www.georg-juergens.de/webseitendaten/images/content_allgemein/werkzeugmuseum_02.jpg Schmieden stellt eine Herausforderung da. Der Umgang mit Feuer, Wasser und Luft, verlangt Mut zuzupacken, das Eisen zu schmieden, solange es heiß ist. Das richtige Urteilsvermögen ist gefordert um die Elemente zu beherrschen.
Schmieden als Handwerk ist die Gradwanderung zwischen Naturverbundenheit und ihrer Beherrschung. So werden wir beim Schmieden mit unseren Möglichkeiten und unserer Verantwortung konfrontiert.
Rückschlüsse und Inspiration für unsere Entwicklung und unseren Alltag lassen sich auf diese Art und Weise ziehen.
Meine Schmiedeworkshops veranstalte ich als Erlebnisfeld gerade auch für die Menschen, die sich ansonsten an das Thema nicht heranwagen würden. Die Erfahrung zeigt, dass auch ein solch hartes Handwerk - entsprechend angeleitet - mit den meisten Menschen durchführbar ist. Und sei es letztendlich als Vorführung. Aber eins verspreche ich ihnen: Mitmachen lohnt!


Einsatzfelder


  • als begleitende Aktivität auf Maßnahmen der Erwachsenenbildung und bei Schulungen

  • Schmieden mit Kindern ab dem Grundschulalter innerhalb des Unterrichts, als AG, in Projektwochen,
    auf Kindergeburtstagen, oder in den Ferien...

  • als Weiterbildungsansatz für ein vielleicht neues Hobby, durch Schnupperworkshops und regelmäßige Angebote

  • zur Vermittlung von historischen Aspekten des Schmiedehandwerks und letztlich -industrie in Hinsicht Kultur, Zivilisation und Sozialem für Kinder und Erwachsene

  • als Erlebnispädagogische Maßnahme im Bereich Verhaltenstherapie in Zusammenarbeit mit Pädagogen, Betreuern, Eltern und Psychologen

  • Schmiedevorführungen mit Erläuterungen der Aktivitäten. Mit pädagogischen und unterhaltungsorientiertem
    Schwerpunkt. Auch behindertengerecht.

  • Erstellen von Unterrichtsmaterial als Ergänzung und als Dienstleistung für Museen und Unterricht




Spezial: Schmieden wie in der Urzeit

Wir bauen uns eine afrikanische Schmiede aus Steinen, Holz und Lehm. Vielleicht auf Ihrem Schulhof und stellen dort Schmiederzeugnisse her.



Elementares Arbeiten

Die Elemente - Beim Schmieden werden wir mit allen konfrontiert. Da die Elemente nicht nur materielle Stofflichkeiten sind, sondern auch als Metaphern für energetische und Bewusstseinsprozesse stehen, bietet das Schmieden Inspiration und Erfahrung, ohne das man in „Fentereien“ (Wie der Westfale sagt) oder Spekulation verfällt. Dazu ist einfach keine Zeit und Raum!



Metall

Der Schmied baut sich seine Werkzeuge selber und schafft Dinge, ohne die das menschliche Leben und Handeln in fast allen Bereichen kaum vorstellbar wäre.
Werkzeuge aller Art, Fahrzeuge, Elemente an Möbeln, Häusern, Schmuck, aber auch Waffen, werden seit der Entdeckung des Kupfers als Werkstoff, über Bronze bis hin zum Eisen, in seinen unterschiedlichsten Festigkeiten als Material genutzt.
Metall verformt, zerstört und zerschneidet und fasst zusammen.
Wir entdecken Möglichkeiten und erkennen unsere Verantwortung.



Holz

Die daraus hergestellte Kohle - sei sie als Holzkohle von Menschen gewonnen, oder in der Tiefe der Erde über Jahrtausende als Steinkohle aus Wäldern entstanden - dient dem Schmiedefeuer als Brennmaterial. Aber sie ist auch der Werkstoff, der mit Schmiedeerzeugnissen bearbeitet wird.
Nutzen und Schaden obliegt unserem handeln, für das wir Verantwortung tragen.



Feuer

Das Feuer als Energiequelle muss der Schmied beherrschen, muss wissen, wie er das Metall erwärmt, ohne es zu zerstören. Denn auch Metall verbrennt oder schmilzt. Das ansonsten harte Metall wird in seinem Aggregatzustand verändert. Nun ist es weich. Fast wie Butter lässt es sich in seine gewünschte Form bringen.
Energie ist nötig, um Veränderungen herbeizuführen.



Luft

Mit der Luft beherrscht der Schmied die Hitze des Feuers. In rechtem Maße zugeführt schafft er die richtige Temperatur. Zu wenig bedeutet, das Eisen nicht auf die nötige Temperatur zu bekommen, zu viel zerstört das Feuer und lässt das Eisen verbrennen.
Die Luft hilft uns - wie auch beim Atmen - Prozesse zu kontrollieren.



Wasser

kühlt die Temperatur des Feuers und vor allem des Metalls. Die heißen Bereiche des Werkstückes lassen sich eingrenzen. Stahl lässt sich durch Wasser härten.
Wasser kann Hitze zerstören, jedoch auch kontrollieren.


Erde

Aus ihr kommt das Erz des Metalls. Beim Schmieden dient sie als Schutz. Der Schmiedeofen - die Esse - kann man aus Erde mauern. Quarzsand schützt das Eisen beim Feuerschweißen vor der Umgebungsluft. Empfindliche Bereiche eines Schmiedestücks werden vor Verbrennung und Schwefel geschützt.
Die Erde schafft die Grundlage und den nötigen Schutz beim Schmieden.


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